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Ramy AL-Asheq / FANN MAGAZIN

Welten verbinden

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finden Sie hier:

fann-mag.com

Für Pluralismus, Menschenrechte und Demokratie: Ramy Al-Asheqs arabisch-deutsches Kulturmagazin ist weit mehr als eine Webseite – es verbindet Welten.

„Wie kann man die Menschen wirklich verstehen ohne ihre Literatur zu lesen, ihre Musik zu hören und in ihre Kultur einzutauchen?“ Eine wichtige Frage. Das FANN Magazin stellt sie. 2017 gründet Ramy Al-Asheq zusammen mit der Journalistin und Übersetzerin Lilian Pithan in Berlin das deutsch-arabische Online-Magazin. Die Erfahrungen von Ramys Flucht definieren das Konzept der Plattform: FANN setzt sich ein für Pluralismus, Menschenrecht und Demokratie – und wendet sich gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und Fundamentalismus. FANN verbindet zwei Welten – die arabische Kultur mit deutschen.

Entsprechend vielseitig, vielschichtig, reflektiert und kritisch sind die Beiträge im FANN Magazin. Politik, Feminismus und Genderrollen werden ebenso thematisiert wie der Alltag libyscher Fußballerinnen oder die deutsche Anti-Rassismus-Kampagne #wirsindmehr. Mehr als 125 Autorinnen und Autoren sowie Kunstschaffende aus 17 verschiedenen Ländern sind inzwischen auf der Plattform vertreten. In vielen Fällen vereint sie eine gemeinsame Herkunft aus dem Nahen Osten und Nordafrika – und die Flucht nach Deutschland.

„Arabische Literatur und arabische Kunst sind in der deutschen Kulturszene bisher kaum präsent“, erläutert Ramy. Und Lilian fügt hinzu: „Die Form des Online-Magazins macht es für uns viel einfacher, Mitwirkende zu finden und deren Beiträge zu teilen.“ Besonders freut den syrisch-palästinensischen Lyriker und Journalisten und sein inzwischen vierköpfiges Team, dass über das FANN Magazin innerhalb von zwei Jahren ein reger arabisch-deutscher Kulturdialog entstanden ist.

Dieser wichtige Dialog wird von FANN inzwischen offline intensiviert: Die Macherinnen und Macher des Magazins entwickeln und organisieren verschiedene kulturelle Veranstaltungen und Projekte – wie etwa die seit 2018 stattfindenden „Arabisch-deutschen Literaturtage“ in Berlin, die Lesereihe „My Favorite Kitab“ („Mein Lieblingsbuch“) im Literaturhaus Berlin oder die Arabisch-deutschen Übersetzungswerkstätten.

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